Diskussion:Little Things Forever

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Hallo unbekannte(r) Vorbewerter(in), hallo MLab-Team,

ich finde, hier fehlt mehr als nur eine Zusammenfassung in einem Satz. Einmal ist nicht nachzuvollzienen, warum 2 Robis vergeben wurden. Außerdem bin ich mit der grundsätzlichen Bewertung nicht einverstanden. Aus meiner Sicht ist das gar keine Kinder-App - so wenig wie die Simpsons Kindercomics sind. Und wenn die App tatsächlich Suchcharakter hat, dann wollte ich kein Kind an diese Sucht heranführen.

Zwar unterschätzt man Kinder ja gelegentlich, aber für Kindergarten- und teilweise auch Grundschulkinder finde ich diese App ziemlich frustig. Die Abbildungen innerhalb der Gesamtform sind überhaupt nicht kindgerecht und schon gar nicht zum Lernen von Begriffen geeignet. Im Store wird in den App-Screenshots ganz rechts eine Vorversion gezeigt, in der wenigstens die möglichen "little things" mit ihren Namen abgebildet sind. Oder habe ich das bloß nicht gefunden? So könnte man Nomen lernen und wüsste, ob eine Rohrzange auch als Zange gilt und wie ein Rasierer oder ein Hydrant aussieht.

Viele Gegenstände haben keine natürlichen Farben und werden teilweise wie Schattenrisse dargestellt werden. Kindgerecht wäre es, wenn alles so lustig bunt dargeboten würde wie im Startbildschirm. Aber die Farbe des Gegenstandes richtet sich nach der Färbung der Gesamtform (z.B. Clownsfisch - ja ich habe mir schon 2 zusätzliche Formen freigeschaltet). Etwas real Riesengroßes kann kleiner dargestellt sein als ein sehr kleiner Gegenstand, denn die Größenrelationen stimmen nicht. Darum weiß man auch nicht, nach welcher Größe man suchen muss.

Little Things forever ist eher was für Spezialisten und Rätselfüchse, denen knifflige Aufgaben Spaß machen. Immerhin könnte man noch die Hinweisfunktion erwähnen. Dann wird nämlich der Suchbereich in einer Art Lichtkegel eingegrenzt. Ohne den bin ich besonders dann nicht ausgekommen, wenn Begriffe auf Zeit gefunden werden mussten. Und ob meine Schüler systematisch genug daran gingen, wenn es gilt, das Viererpuzzle zusammenzusetzen ... Blöd ist dabei, man kommt gar nicht weiter, wenn man das Puzzle nicht zusammenbekommt. Das dunkelgrau-schwarze Neuner-Puzzle war schon eine Herausforderung für die Augen. Da mag ich an ein 16er gar nicht denken. Und man kann auch geschaffte Level nicht mehrfach spielen, außer man legt neue Benutzer an.

Im Unterricht kann man die App allenfalls als Gruppenspiel einsetzen, wenn man die Möglichkeit hat, sie auf einem Smartboart darzustellen (ob das technisch zu verbinden ist, weiß ich gar nicht). Dann steuert einer das iPad und die Gruppe bekommt einen Punkt, die zuerst "buzzert" und einen Gegenstand benennen und zeigen kann. Und "Special Needs" - es soll ja Autisten mit Spezialtalenten geben ;.)

Die App im iTunes Store kostet übrigens 2,69 € und bisher ist mir noch keine Werbung begegnet. Bei Android ist es zumindest kostenlos - Werbung - keine Ahnung und keine Lust es auszuprobieren.

--A.Heuer (Diskussion) 07:38, 9. Jul. 2013 (CEST)

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